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Das Land der 18 Minderheiten

Über 11% der Bevölkerung gehört zu einer Minderheit

Rumänien kann ein gutes Beispiel für viele Länder in Europa sein, wenn es um Minderheitsrechte geht. Im Land leben 18 Minderheiten, die offziell anerkannt sind. Für jede gibt es Schulen mit entsprechendem Sprachunterricht. Im Jahr 2014 wurde ein Mann, der zur deutschen Minderheit gehört, zum Präsidenten gewählt – Klaus Iohannis. Das Zusammenleben der Minderheiten hat aber eine jahrhundertealte Geschichte.

 

Tag 1: Bukarest

Bukarest ist eine pulsierende Stadt im Umbruch. Sie entstand am Schnittpunkt sich überschneidender Einflüsse aus Ost und West und entwickelte sich zu einer weltoffenen Metropole mit reichem kulturellen Leben. Auf einer Stadtrundfahrt besichtigen wir die Hauptsehenswürdigkeiten. Einen Akzent setzen wir dabei auf die jüdische Bevölkerung der Stadt. Abendessen und Übernachtung in Bukarest/Bucuresti.

Tag 2: Bukarest- Iasi

Der Morgen beginnt mit dem zweiten Teil der Stadtrundfahrt. Auf dem Programm steht unter anderem das „Haus des Volkes“. Mittags fahren wir zum Flughafen, von wo wir Richtung Jassy/Iasi fliegen. Nach nur einer Stunde Flugzeit erreichen wir die kulturelle Hauptstadt der Moldau-Region. Jassy/Iasi gilt als Wiege der rumänischen Kultur und ist auch unter dem Namen „Klein Rom“ bekannt. Hauptgrund dafür sind die sieben Hügel, die die Stadt umgeben. Abendessen und Übernachtung in Jassy/Iasi.

Tag 3: Iasi – Botosani – Suceava - Radauti - 80 km

Nach dem Frühstück verlassen wir Iasi. Erstes Tagesziel ist Botosani. Hier wurde im Jahr 1350 die erste armenische Kirche auf dem Territorium Europas erbaut. Wir gehen auf die Geschichte der armenischen Bevölkerung ein. In Suceava lebten hunderte Jahre lang Ukrainer, Deutsche, Polen, Juden und andere Völker zusammen. Ein Teil dieses Zusammenlebens ist immer noch sichtbar. Abendessen und Übernachtung in Radauti.

Tag 4: Moldauklöster - 150 km

Der Tag beginnt mit der Erkundung der Traditionen der rumänischen und ukrainischen Bevölkerung. Die Ostereierbemalung und die schwarze Keramik sind nur zwei davon. Weiter in unserem Programm stehen die bemalten und zur UNESCO gehörenden Moldauklöster: Sucevita, Moldovita und Voronet. Am Abend sind wir bei einer Bauernfamilie aus der Umgebung zum Abendessen eingeladen. Übernachtung in Radauti.

Tag 5: Raduti - Piatra Neamt - 150 km

Nach dem Frühstück starten wir Richtung Kreuzburg an der Bistritz/Piatra Neamț. „Nemti“ werden in der rumänischen Sprache die Deutschen genannt. Warum das so ist und was die Gegend mit den Deutschen zu tun hat, erfahren wir heute. Die zwei Klöster von Agapia und Neamt stehen auch auf unserem Programm. Abendessen und Übernachtung in Kreuzburg an der Bistritz/Piatra Neamț.

Tag 6: Piatra-Neamt- Bicaz – lacul Rosu – Gheorgheni – Mr. Ciuc – Brasov - 260 km

Hauptattraktionen für den heutigen Tag ist die Berglandschaft der Ostkarpaten und die Szekler Bevölkerung der Region. Die ungarische Sprache, Kultur und Religion wird von fast 90% der Bewohner dieser Gegend geteilt. Die ungarische Minderheit ist offiziell die größte des Landes. Wir treffen in Szeklerburg/Miercurea Ciuc einen Repräsentanten dieser Minderheit, um mehr über sie zu erfahren. Am Abend erreichen wir Kronstadt/Brasov, wo wir zu Abend essen und übernachten.

Tag 7: Brasov – Viscri - Sighisoara - 130 km

Kronstadt/Brașov wurde Anfang des 12. Jahrhunderts vom deutschen Ritterorden gegründet. Nach dem Abzug des Ordens wurde die Stadt von Siebenbürger Sachsen besiedelt und erweitert. Die evangelische Schwarze Kirche ist eine der imposantesten Kirchen Transsilvaniens. Nach dem Rundgang durch die Stadt geht es weiter nach Deutsch-Weißkirch/Viscri. Hier hat man es geschafft, die Roma-Bevölkerung in das Dorfleben einzubringen. Wir erfahren über die Traditionen und Sitten der Roma. Am Abend erreichen wir Schäßburg/Sighisoara, wo es das Abendessen gibt und wir übernachten werden.

Tag 8: Sighisoara – Mălâncrav – Sibiu - 130 km

Schäßburg/Sighisoara gilt als eine der letzten noch bewohnten Burgen Europas. Ihre Mauern umgeben eine intakt erhaltene Gemeinschaft. Hier gibt es kleine Pensionen, Cafés und malerische Gassen. Zu Mittag fahren wir in das nahegelegene Dorf Malmkrog/Malancrav. Hier hat sich die sächsische Bevölkerung trotz Massenexodus in den 90er Jahren noch gut gehalten. Hauptattraktion des Dorfes ist die evangelische Kirche, in der es immer noch Fresken aus der katholischen Zeit gibt. Am späten Nachmittag erreichen wir Sibiel, ein kleines rumänisches Dorf in der Nähe von Sibiu. Zu Abend essen wir bei einer Bauernfamilie aus dem Dorf. Übernachtung in Hermannstadt/Sibiu.

Tag 9: Sibiu - Cisnădioara - Sibiu - 30 km

Hermannstadt/Sibiu war im Jahr 2007 zusammen mit Luxemburg Kulturhauptstadt Europas. Dass sie diesen Titel verdient hat, werden wir bei einem ausführlichen Stadtrundgang erkennen. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Erst zum Abendessen treffen wir uns wieder, denn dann fahren wir nach Michelsberg/Cisnadioara, wo wir bei Familie Henning zu Gast sein werden. Die siebenbürgisch sächsische Familie hat Vieles zu erzählen. So können sie diese deutsche Minderheit am besten kennenlernen.

Tag 10: Heimreise

Nach dem Frühstück genießen Sie noch ein paar unbeschwerte Stunden in Hermannstadt/Sibiu. Anschließend erfolgt der Transfer zum Flughafen und Sie treten ihre Heimreise an.

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